Druckerei Köller+Nowak GmbH ersetzt HIFLEX durch pagina|net

Wie bleibt eine Druckerei mit 20 Mitarbeitern im heutigen hart umkämpften Druckmarkt erfolgreich? Für Ingo Nowak, geschäftsführender Gesellschafter von Köller+Nowak in Düsseldorf, gibt es auf diese Frage mehrere entscheidende Argumente: Ein Angebotsspektrum, das neben der Gestaltung, dem Druck und der Logistik auch modernes Web2Print einschließt und eine Kundenbetreuung, die auch hält, was das Wort verspricht. Nicht zu vergessen ist seiner Meinung nach eine Administration und Auftragsverwaltung, die mit Hilfe eines modernen MIS organisiert wird. Das Unternehmen, das 3,5 Millionen Umsatz erzielt, nutzt deshalb seit September 2015 pagina|net.

Dass bei dem 1977 gegründeten Unternehmen pagina|net zum Einsatz kam, hat zuallererst einmal mit einer Überraschung zu tun. 2013 entschied sich der bis dato eingesetzte Softwareanbieter, die MIS-Lösung HIFLEX mittelfristig einzustellen und auch die angeschlossene Shop-Lösung auslaufen zu lassen. Für die Köller+Nowak GmbH, die als Offset-Druckerei mit Heidelberger Maschinen produziert und unter anderem rund 30 geschlossene Bestellshops für Kunden betreibt, hieß das: Überlegen, wie die für das Unternehmen existentiell wichtige IT weiter aussehen kann, vor allem aber, welche MIS-Lösung statt HIFLEX eingesetzt wird. „Da wir nicht mehr bis zum Ende der Vertragslaufzeit warten wollten“, so Nowak, „haben wir uns unmittelbar nach Erhalt der Nachricht hingesetzt und den Markt sondiert.“ Die Anforderungen und Wünsche, die dabei eine Rolle spielten, waren klar definiert. Die Lösung sollte von einem Anbieter kommen, der wegen möglicher Support-Kosten seinen Standort in der Nähe hat und der über ein gutes Preis-Leistungsverhältnis verfügt. Nowak: „Wir stehen mit unseren Closed-Shops bei unseren Kunden in der Verantwortung. Aus diesem Grunde sind wir darauf angewiesen, bei unserem IT-Anbieter ernst genommen zu werden.“

Als wichtiger Aspekt für die Auswahl des künftigen MIS-Partners galt zudem die Politik der offenen Schnittstelle. Hintergrund dafür war, dass Köller+Nowak sich vorgenommen hatte, nach den vorherigen Erfahrungen MIS-Programm und Web2Print-Anwendung getrennt zu suchen und auch zu erwerben. „Ich kenne mich mit dem Thema IT sehr gut aus“, so der Geschäftsführer, „und wusste also, was ich wollte und erwartete. Um meine Ideen verwirklichen zu können, ist eine Live-Schnittstelle zwischen Shopsystem und MIS zwingend erforderlich.“

pagina|net machte das Rennen.

Rund drei Monate nach Beginn der Suche stand fest: Der künftige Partner im Bereich Web2Print wird die Lösung Obility, im MIS-Bereich bekommt PaginaNet den Zuschlag. Neben der größtmöglichen Übereinstimmung im Bereich der weichen Faktoren – also persönliche Chemie, Standort-Nähe und vergleichbare Unternehmensgröße – waren hierfür die Vorteile der Software ausschlaggebend. Nowak: „pagina|net war die einzige Anwendung, in der die offene IT konsequent gelebt wurde und mit der die Schnittstelle zu Obility einfach und reibungslos zu erstellen war.“ Hinzu kamen eine integrierte Textverarbeitung, die optimale Verbindung mit den Office-Produkten sowie die modularen Ergänzungsmöglichkeiten wie zum Beispiel eine Projektplanung über eine Plantafel. Als relevant erwies sich zudem die Nutzung der bei Köller+Nowak schon lange in der Druckvorstufe und im Drucksaal eingesetzten jdf-Technologie. Die Nähe zu den Landesverbänden sorgte für zusätzliches Vertrauen.

Zufrieden mit der Entscheidung

Gut sieben Monate, nachdem pagina|net bei Köller+Nowak eingeführt wurde, ist man in Düsseldorf mit der Wahl sehr zufrieden. Die neue Software ließ sich problemlos auf die bestehende Hardware aufsetzen, die Daten werden zwischen Obility und pagina|net reibungslos ausgetauscht, der Support passt. „Da wir keine Trennung in Außen- und Innendienst, sondern nur Projektmanager für einen Kunden haben, nutzt im Grund jeder Mitarbeiter, der Kontakt zum Kunden hat, die Lösung. Was von ihnen geschätzt wird, ist, dass die Anwendung vor allem in der Auftragsbearbeitung kompakter strukturiert ist und die Möglichkeit besteht, kleinere Anpassungen selbst vorzunehmen.“ Nowak: „Das Vorgängerprodukt war einfach schon ein wenig in die Jahre gekommen.“ Sichtbar wurde dies auch an einzelnen IT-Komponenten, wie zum Beispiel der Datenbank. Diese sei nun deutlich schneller. Wollen die Kundenberater von unterwegs oder bei einen Kundentermin Zugriff auf Kundendaten haben, ist dies auch möglich. Und auch was die Datenspeicherung angeht, fühlt man sich bei dem Druckbetrieb nun besser. Waren zuvor alle Stamm- und Auftragsdaten in einer Cloud gespeichert, wurden mit der Einführung von pagina|net diese in einen lokalen Server vor Ort übertragen. „Wir haben nun einfach ein besseres Gefühl, unmittelbare Hoheit über unsere Daten zu haben und nicht Gefahr zu laufen, dass uns ein großer Konzern den Stecker zieht, falls es mal zu Problemen in der Zusammenarbeit kommt“, so Ingo Nowak.