Die Kunden finden das super

Wenn es um ihr Unternehmen geht, haben Martin und Stefan Busemeyer, Geschäftsführer der Remscheider Busemeyer GmbH ein klares Credo:
„Wir wünschen uns, dass wir keine typische Druckerei mehr sind“.

Für die engagierten Unternehmer, die 24 Mitarbeiter beschäftigen und im Offset- und Digitaldruck ihren Fokus haben, heißt das: Angebot des kompletten Medien-Spektrums, exzellent ausgebildete Mitarbeiter, vor allem aber die konsequente Nutzung der heute vielfältigen Online-Möglichkeiten. Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland hat die Busemeyer GmbH denn auch ein Web2Print-Portal mit Schnittstelle zum MIS-Programm pagina|net in Betrieb genommen. Zahlreiche Unternehmen können darüber schon jetzt Printerzeugnisse bestellen und Produktionsstatus sowie Preise abfragen. Die Besonderheit ist jedoch die Administration der Bestellungen, die komplett über das MIS-Programm automatisch abgewickelt wird.

Martin Busemeyer „Bei Gesprächen mit unseren mittleren wie großen Kunden“, erzählt Martin Busemeyer, „haben wir immer wieder das veränderte Informations- und Prozessverständnis vor allem von jungen Einkäufern fest gestellt. Während sich früher Aufträge und Anfragen auf die Arbeitszeiten der Druckerei beschränkten, wollen diese heute rund um die Uhr Bestände und Lieferzeiten abfragen und Produktionsaufträge erteilen können.“

Dem Geschäftsführer war klar: Würde sein Unternehmen auf diese Wünsche eingehen und eine umfangreiche Informationsmöglichkeit per Internet schaffen, steigerte sich nicht nur die Kunden-Begeisterung, sondern auch die Kundenbindung extrem. Vor allem gelänge es aber, weitere Unterstützung und Erleichterung für den Kunden zu bieten – gerade bei der allgemeinen Preisorientierung ein wichtiger Kundenfaktor. Busemeyer: „Wir wussten: Mit dem Kundenportal konnten wir die Vorteile einer Online-Druckerei plus den bekannten Service einer stationären Druckerei optimal mischen.“

Mischung von Web2Print und MIS

Kaum war die Entscheidung zugunsten eines Web2Print-Angebotes getroffen, startete im vergangenen Jahr eine umfangreiches Einführungs- und Umsetzungsprojekt. „Uns war dabei von Anfang klar“, erinnert sich der Unternehmer, „dass das Portal nur dann für uns erfolgreich werden würde, wenn wir auf der einen Seite dem Kunden maximale Informationen und bestmöglichen Service bieten würden, auf der anderen Seite aber auch die eingehenden Aufträge optimal verwalten und verarbeiten könnten.“ Mit andern Worten: Die Verknüpfung eines marktüblichen Web2Print-Systems mit einem Management Informationssystems . Busemeyer: „Nachdem wir in unserer Firmenexistenz schon mehrere MIS-Anbieter ausprobiert haben und erst mit den Leistungen der PaginaNet GmbH richtig glücklich wurden, war klar, dass wir unser Projekt nur mit diesem Partner umsetzen wollten.“ Dies galt umso mehr, als das Unternehmen 2010 aus den engen Beziehungen zu den Verbänden der Druckindustrie gelöst wurde und mit neuen Ideen und Einsatz am Markt auftrat. Vor allem war die Einsatzbereitschaft und die Motivation bekannt. Den Part auf Web2Print-Seite bekam wiederum die Firma trivet GmbH zugewiesen, da sie dessen Web2Print-Portal sich in der Branche einen guten Namen gemacht hatte und es auch schon im Haus Busemeyer genutzt wurde.

Kein allgemeines Shop-System

Wenige Wochen, nachdem die Schnittstellen- und Installationsarbeit beendet wurde, ist Busemeyer von der Arbeit dieser beiden Partner sichtlich begeistert. Nach Eingabe der persönlichen Zugangsdaten erhält ein Kunde nun Zugriff auf eine übersichtliche Oberfläche, in der genau die Produkte plus der speziell für das Unternehmen gültigen Preise hinterlegt sind. Benötigt er Detailinformationen, klickt er einfach in das angezeigte Bild und erhält einen Überblick über die Details des Produktes. Ebenfalls zu erfassen ist der noch verfügbare Bestand der Produkte, der von der Druckerei vorproduziert und in einer großen Halle eingelagert ist. Sollen über das Portal bestimmte Produkte bestellt oder den Produktionsstand erfragt, reichen wenige Mausklicks auf die entsprechenden Navigationsfelder aus. Das Editieren, zum Beispiel von Visitenkarten, das automatische Erstellen von Druck-PDFs und der Versand vervollständigen die Funktionalitäten des Portals, das je nach Kundenwunsch nur eine Bestell- oder auch ein Veränderungsfunktion enthält. „Unser Kunde muss im Grunde nicht mehr denken, wir haben ihm dies abgenommen“, fasst Busemeyer zusammen. „Ein Nutzer des Portals hat alles im Blick, die Planung, die Bestandsführung, die finanziellen Rahmenbedingungen. Einfacher und schneller geht es im Grunde nicht.“

pagina sichert die Prozesse dahinter

Beschreibt die Darstellung ein typisches Web2Print-Portal, so ergibt sich der spezielle Nutzen der Anwendung durch die Schnittstelle zu paginaǀnet. Weil der Auftragseingang direkt mit einen darin bereits hinterlegten Auftrag verknüpft ist, erhält der Auftragsbearbeiter nicht nur automatisch vorkonfigurierte Druckdaten, sondern auch eine neue Auftragsnummer, die gesamte Auftragstasche und den Lieferschein. Zudem berechnet paginaǀnet die geplante Produktionszeit und vergleicht abschließend in der Nachkalkulation die Zeiterfassung mit der Vorgabe. Und als ob das nicht schon genug der Administrationsunterstützung wäre, wird über paginaǀnet auch noch die Bestandsabfrage im Lager vorgenommen und automatisch mit den Angaben im Web2Print abgeglichen. „Man kann sagen“, so Busemeyer,“ dass alles, was als Auftrag aus trivet hereinkommt, von pagina aufgegriffen und optimal für die Produktion umgesetzt wird. Wir müssen keinen Auftrag mehr erfassen und können Preisveränderungen einfach per Knopfdruck im System hinterlegen“. Insgesamt, so rechnet der Unternehmer nach, lassen sich so rund 50 Prozent der bisherigen Aufwendungen im administrativen Bereich einsparen. Dass das Portal auch ideal für den Vertrieb zu nutzen ist, ergänzt den wirtschaftlichen Nutzen: Unterschreitet die Bestellmenge einen Mindest-Bestand, erhält der Kunden eine Mail mit dem Hinweis, dass nachgedruckt werden sollte. Busemeyer begeistert: „Die Systeme sind schon in ihren speziellen Aufgabengebieten optimal, zusammen sind sie perfekt.“

Reaktion der Kunden überaus gut

Und wie ist die Reaktion der Kunden auf das neue Portal? Busemeyer weiß nur Gutes zu berichten: „Die finden das super, das sie keine EXCEL-Listen mehr bekommen.“ Hinzu kommt: Das System ist absolut intuitiv zu bedienen, es braucht keine Schulung und umfangreiche Erklärung. Und sollte doch mal Klärungsbedarf, zum Beispiel bei notwendigen Preiserhöhungen geben, hilft das Telefon, vor allem aber das persönliche Gespräch. Für die Zukunft ist Busemeyer denn auch überaus zuversichtlich: Da die Online-Anbindung vor allem bei größeren Firmen ein großes Thema ist, haben wir nun einen idealen Türöffner. Die potenziellen Neukunden zu integrieren, ist dabei kein Thema. Es ist im Grund nur eine Frage der Serverkapazität. „Und die kann man ganz schnell erhöhen.“

Busemeyer GmbH Busemeyer GmbH

Außenansicht Busemeyer GmbH